Zunächst dürfen wir uns Ihnen vorstellen!

Wir sind...

  • ein bestehender Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern in Offenbach und Umgebung, die eine Ausweitung des Luftverkehrs nicht hinnehmen wollen;
  • unabhängig, gewaltfrei, an keine Partei und Geldgeber gebunden (in Zusammenarbeit mit den anerkannten Naturschutzbünden und über 60 anderen Bürgerinitiativen rund um den Frankfurter Flughafen mit gleicher Zielsetzung, zusammengeschlossen im Bündnis "Gegen Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot");
  • keine Flughafengegner, aber Flughafenausbaugegner.
  • Wir sammeln Informationen und geben sie an die Bürgerinnen und Bürger weiter, veranstalten Informations- und Diskussionsabende und sonstige gewaltfreie Aktionen.
  • Wir vertreten die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Politikerinnen und Politikern.
  • Wir suchen nach akzeptablen Lösungen im Rahmen einer menschen- und umweltorientierten Verkehrs- und Arbeitspolitik.

Bitte unterstützen Sie uns!

Auch der "einfache Bürger" kann durchaus etwas erreichen. Vor über zehn Jahren haben wir den Kampf gegen die Ausbaupläne der FRAPORT AG (damals noch FAG) aufgenommen, und zunächst wollte kaum ein Politiker etwas davon hören. Inzwischen ist es uns gelungen, dass sich die Verantwortlichen vor diesem Thema nicht mehr drücken können. Zahlreiche Gemeinden und Institutionen haben sich unserer Meinung, dass ein weiterer Flughafenausbau in unserem dichtbesiedelten Gebiet nicht mehr verantwortet werden kann, angeschlossen. Aber auch gegen die stetig steigenden Lärmwerte muss unverzüglich etwas unternommen werden: die Anzahl der jährlichen Flugbewegungen stieg von Anfang der 90er Jahre von ca. 300.000 auf inzwischen annähernd 500.000 im Jahr 2005, also um rund 67%, davon während der gesetzlichen Nachtruhe von ca. 29.000 Anfang der 90er Jahre auf inzwischen ca. 53.500 im Jahr 2005, also um rund 85%. Nach Ausbau der NW-Bahn können es 990.000 jährliche Flugbewegungen werden.

Was können wir tun?

Wir rufen daher unsere MitbürgerInnen auf, die PolitikerInnen endlich zu veranlassen, der Gigantomanie der FRAPORT AG Einhalt zu gebieten und uns in Ruhe leben und schlafen zu lassen. Die Verantwortlichen sollen nicht weiterhin ungeprüft FRAPORTs Argumente übernehmen, sondern neuere wissenschaftliche (wirtschaftliche sowie gesundheitliche!) Gutachten lesen und sich mit den Schwachstellen des Ausbaus des Frankfurter Flughafens beschäftigen.

Und unsere Bitte an jeden von Ihnen: Unterstützen Sie uns, und, wenn Sie nicht aus Offenbach sind, Ihre örtliche Bürgerinitiative, besuchen Sie jegliche Veranstaltungen zum Thema Flughafenausbau, von wem auch immer veranstaltet, und machen Sie dort Ihrem Unmut Luft, sprechen Sie mit den Politikern/-innen, schreiben Sie Leserbriefe, und zeigen Sie sich bei Demonstrationen und Kundgebungen in der Öffentlichkeit. Es ist wichtig, dass die Politik erkennt, dass die Bevölkerung gegen den Flughafenausbau ist. Wir agieren zwar gewaltfrei, wollen uns aber dennoch nichts gefallen lassen! Erfreulicherweise wächst der Widerstand mit jedem Tag, viele Gemeinden und Institutionen haben sich schon gegen jeden Ausbau ausgesprochen, und auch die Landesärztekammer Hessen hält die durch eine Erweiterung des Flughafens entstehenden Gesundheitsgefahren für nicht tragbar. Der ehemalige Ministerpräsident Koch und alle Fluggesellschaften haben in der Mediation versprochen, "kein Ausbau ohne Nachtflugverbot" und "im Konsens mit der Region" handeln zu wollen -  heute können sie sich nicht mehr daran erinnern.

Helfen uns Politiker und Gerichte?

Sie haben sicherlich schon gehört, dass gegen den Ausbau, aber auch schon gegen den jetzigen Zustand mit juristischer Hilfe angegangen wird. Wenn Städte und Gemeinden dies tun, so ist dies richtig. Auch die BürgerInnen müssen hier selbst aktiv werden, denn nur sie allein können ihre eigenen Rechtsgüter, nämlich Gesundheit und Eigentum, verteidigen. Zu diesem Zweck hat das Bündnis der Bürgerinitiativen einen gemeinnützigen Verein gegründet, das "Institut zur Abwehr von Gesundheitsgefahren durch Lärm e.V.", das Sie ebenfalls unter der nachfolgenden Adresse der BIL erreichen können. Es soll Musterklägern das finanzielle Risiko der Prozesse nehmen. Eine eigene Informationsbroschüre für dieses Institut können Sie gerne bei uns anfordern.

Klagen kosten viel Geld, nicht klagen kostet Gesundheit und Zukunft. - Unterstützen Sie uns und helfen Sie sich selbst mit Ihrer Spende! Jeder Beitrag nutzt!

Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat - meist jeweils am zweiten Mittwoch des Monats - und sind für MitstreiterInnen dankbar. Wenn Sie selbst keine Zeit haben, so unterstützen Sie uns bitte durch eine (steuerlich absetzbare) Spende oder werden Sie Fördermitglied bei uns (Mindestbeitrag nur 10,- EUR/Jahr).

Und nochmals: melden Sie sich überall, auf Versammlungen, im Freundes- und Bekanntenkreis, gegenüber den Politikern und der Presse zu Wort.

Ihre Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach (BIL)
c/o Ingrid und Hartmut Wagner
Edith-Stein-Straße 11, 63075 Offenbach
Tel. (069) 86781313, FAX (069) 86781315
E-Mail: info@bil-of.de
 
Spendenkonto:
Sparkasse OF (BLZ 505 500 20) Konto 1800 3082
Wenn Spendenquittung gewünscht wird, bitte auf der Überweisung angeben.

Weitere Informationen über das "Institut zur Abwehr von Gesundheitsgefahren durch Lärm e.V." finden Sie auch hier:

IAGL - Wir klagen!

Kontaktadresse BIL Offenbach
c/o Ingrid und Hartmut Wagner
Edith-Stein-Straße 11
63075 Offenbach
Tel.: 069 / 86 78 13 13
Fax: 069 / 86 78 13 15
E-Mail: info@bil-of.de
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BIL Offenbach